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Prusa i3 MK2 und MK3 “Nozzle Fan” (Objektkühler Vergleich)

Hallo Ihr 3D Druck süchtigen!

Heute möchte ich euch im Vergleich einmal den Objektkühler vom Prusa i3 MK2/MK2s gegen den vom neuen MK3 zeigen. Die Objektkühler wurden beide mit PLA von der selben Marke gedruckt aber in unterschiedlichen Farben.

Zuerst möchte ich euch mein Ergebnis mit dem “alten” MK2 “Nozzle Fan” zeigen:

 

Alles in allem ganz gut geworden, ein paar Retraction Marks sieht man noch (weil keine optimierte Druckdatei).

Nun der Vergleich mit dem MK3 “Nozzle Fan”:

 

Hier seht ihr ganz eindeutige Cooling Issues! Ich versuche aktuell das gleiche “Nozzle Fan” als ABS Teil zu drucken und werde dazu noch einen Vergleich nachreichen, in der Hoffnung dass das ABS Teil sich nicht verformt und daher besser kühlt als das PLA Teil.

Soll der “Nozzle Fan” aus ABS jedoch genauso bescheiden in der Kühlleistung sein, wie das aus PLA gedruckte, dann war es für mich einfach nur ein Reinfall und ich werde mir selber etwas designen.

Meine Benchy Ausrichtung auf dem Druckbett sieht übrigens wie folgt aus (sicht von Vorne) :

Wenn Ihr Fragen zum Testaufbau oder Tipps für mich habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar.

P3Steel mit Prusa i3 MK3 Extruder inkl. Bondtech Drive Gears

Heute möchte ich einmal über meine Erfahrungen mit dem Prusa i3 MK3 Extruder berichten, der seit erscheinen des MK3 von Josef Prusa im Github Repo (siehe hier) verfügbar ist.

Aktuell läuft mein P3Steel mit folgenden Komponenten:

  • Ramps 1.4 mit einem Arduino Mega (ATMega 2560)
  • TMC2130 Treiber auf X und Y Achse (Wenn ihr selber welche kaufen wollt, nehmt auf keinen Fall die China Dinger – viel Aufwand, wenn man es überhaupt zum laufen bekommt)
  • TMC2100 Treiber auf Z und Extruder Achse
  • TR8 Trapez Gewindespindel
  • 16T Pulleys, 20T Idler
  • X-Motor/Idler Teile aus dem MK2 Branch (ich weiß, die sehen bei mir schlimm aus, tuen aber vorerst ihren Dienst)
  • Marlin 1.1.8
  • Linear Advance aktiviert
  • Auto Bed Leveling
  • Full Graphics Display

Folgende (teilweise größere) Änderungen seit dem MK2 Extruder stehen bereit:

  • Neuer X-Schlitten (Carriage)
  • Größerer Hotend Cooling Fan
  • Neues Design für den Objektkühler
  • Bondtech Drive Gears

Neuer X-Schlitten (Carriage)

Der neue X-Schlitten befestigt im Vergleich zum alten nur die LM8UU Lager auf der oberen Seite, nicht aber das auf der unteren. Hierdurch kann man den Extruder und das Hotend sehr Leicht nach vorne hin anheben, was mir persönlich missfällt. Dieses Teil muss aber auf jeden Fall mit gedruckt werden, da der alte X-Schlitten nicht mit dem des MK3 kompatibel ist. Hiervon kann ich leider gerade keinen Vergleich zeigen, da ich nicht rechtzeitig von allen Teilen Fotos gemacht habe.

Größerer Hotend Cooling Fan

Als Hotend Cooling Fan kommt jetzt nicht mehr der Stock-Lüfter von e3d zum Einsatz, sondern ein 40mm Fan (beim original ist es ein Noctua). Dies bringt den Vorteil, dass das Hotend noch besser gekühlt werden kann und der ganze Drucker gleichzeitig noch leiser wird als er vorher schon war. Alles in allem also ein guter Deal, sofern man gute 40mm fans hat.

Neues Design für den Objektkühler

Der neue Objektkühler unterscheidet sich vom alten Design in sofern, dass das neue Design versucht von links, “hinten” und rechts gleichzeitig das Objekt zu kühlen (perfekt fürs bridging in fast jede Richtung). Der Alte Objektkühler hat immer nur von “hinten” gekühlt und das auf ca 1.5-2cm breite, was erstaunlich gut funktioniert hat. Hier muss ich noch Erfahrungen sammeln wie gut das neue Design am Ende wirklich ist.

Bondtech Drive Gears

Über diese Änderung freue ich mich am meisten, da Sie mir gleichzeitig auch ein Problem löst, dass ich vorher hatte: PLA Filament bei 0.1mm Layer Höhe drucken. Die Bondtech Drive Gears greifen das Filament beidseitig und üben so bei gleichem Druck (gegenüber den regulären drive gears) die doppelte Kraft aus. Das hat zur Folge, dass das Filament nicht gegrindet wird sondern munter weiter durchs hotend geschoben wird. Durch diese Kraft sollte sich das Druckbild auf jeden Fall verbessern bzw. konsistenter werden. Auch hier muss ich noch einige Drucke machen um Erfahrung zu sammeln, da ich erst kürzlich Linear Advance aktiviert habe und noch nicht so ganz weiß wo bei mir aktuell die Probleme liegen. Gerade drucke ich ein 3DBenchy in 0.1mm Layer Höhe und bin da noch so gar nicht zufrieden mit (und will aus diesem Grund auch eher lieber kein Bild teilen 😉 ). Meine Bondtech Drive Gears habe ich von hier, da ich aber kein Gewerbe habe, habe ich als Bastler einfach mal direkten Kontakt aufgenommen – und siehe da: Ich konnte die Dinger doch bestellen. Aus Schweden zu importieren wäre auch ein bisschen kostspieliger gewesen.

Das waren die Änderungen, die für mich am relevantesten sind. Zum Abschluss noch 2 Bilder für euch. Bitte entschuldigt das Chaos, ich bin auf kleinem Raum viel am basteln. 😉

Docker Container

Hallo Ihr Technik (und in diesem Fall Container) begeisterten!

Heute möchte ich euch einmal die von mir gebauten Docker Container vorstellen.

Wie ihr ggf. schon wisst arbeite ich gerne mit Arm Platinen wie dem ODROID-U3/X2 und dem Raspberry Pi 1+2 (jeweils Model B).

Meine Container nach aktuellem Stand (10.09.2016):

RhodeCode 4.1.0: sstruss/rhodecode-armhf

  • Ports
    • 5000 – Webinterface (Web-Root = / also für subdomain eingerichtet wie: rhodecode.example.com – kann aber auch für z.B. /rhodecode konfiguriert werden)
    • 9900 – VCS Server
    • 5432 – PostgreSQL Server
  • Volumes
    • /repos für repositories
    • /opt/rhodecode-enterprise-ce/configs für Konfigurationsdateien

 

Gitlab CE 8.7.3: sstruss/gitlab-ce-armhf und sstruss/gitlab-ce-x64_86

  • Ports
    • 80 -Webinterface (Web-Root = / also für subdomain eingerichtet wie: gitlab.example.com – kann aber auch für z.B. /gitlab konfiguriert werden)
  • Volumes
    • /etc/default – Konfigurationen
    • /home/git/gitlab/config – noch mehr Konfigurationen
    • /home/git/repositories – Repositorien
    • /var/lib/postgresql – PostgreSQL

 

Registrator v7: sstruss/registrator-armhf

 

znc 1.6.3: sstruss/znc-armhf

  • Ports
    • 7887 – Webinterface (http?+https) + IRC Port gleichzeitig
  • Volumes
    • /home/znc/.znc – Konfigurationsdateien

 

Alpine Linux Base Image 3.3: sstruss/alpine-armhf

  • Minimal Basis Images für einige Container

 

Docker Swarm Manager/Client: sstruss/swarm-armhf (Ab Docker 1.12 wohl obsolete)

  • Ports
    • 2375 – Swarm Port
  • Volumes
    • /.swarm – Swarm Konfiguration(?)

 

Go 1.5.3: sstruss/golang-armhf

 

znc Build Maschine: sstruss/znc-armhf-builder

 

Nextcloud 10.0: sstruss/nextcloud-armhf und sstruss/nextcloud-fpm-only-armhf

sstruss/nextcloud-armhf ist hierbei das All-In-One Paket, während sich sstruss/nextcloud-fpm-only-armhf an Umgebungen richtet in denen Funktionsgetrennt containert werden soll (z.B. DB, Webserver, FPM).

  • Ports
  • Volumes
    • /etc/php/7.0 – PHP Konfiguration
    • /var/www/html/nextcloud – Nextcloud Installation (speziell /data + /config sind hier ggf. interessant als separates Volume)
    • /data (Nextcloud Benutzerdaten)
    • /var/www/html/nextcloud/config (Nextcloud Konfiguration)
    • /var/www/html/nextcloud/data (Nextcloud Daten)

 

Ich hoffe für den ein oder anderen ist hier etwas sinnvolles dabei, dann war meine Arbeit nicht ganz vergebens und nicht ausschließlich für mich. 😉

“Project Locus” Maxima

Kurz vorweg: Dieser Eintrag sollte ursprünglich dokumentieren wie ich den Project Locus baue – undzwar in doppelter Höhe. Leider habe ich mit der Zeit die Lust am schreiben verloren, daher ist alles unvollständig. Bilder gucken lohnt sich ggf. trotzdem. 😉
Ich habe kurz vor Weihnachten eine Recherche zu Core XY Designs für 3D Drucker gemacht um meinen P3Steel -der in letzter Zeit immer wieder erstaunlich viele Probleme macht- umzubauen.

Dabei bin ich auf das “Project Locus” von redhatman auf instructables.com bzw. thingiverse.com gestoßen.

Dieses Design ist ein RepRap Design – kann also per 3D Drucker zum großen Teil selbst ausgedruckt werden.

Was man vorher wissen sollte: Es werden in der Anleitung Materialien, die in der USA üblich sind verwendet – Also keine Metrischen Schrauben/Muttern.

Zum Glück gibt redhatman teilweise an welche Metrischen Pendanten man verwenden kann.

Ich habe mich dazu entschieden das Design nach zu bauen, da mich dieses Design von der Stabilität her überzeugt hat. Allein für die ganzen Querverbindungen braucht man einige M8 Gewindestangen.

Die übliche Baugröße dieses Designs ist 30x30x30cm, welches schonmal 10x10x10cm größer ist als meine bisherigen beiden 3D Drucker (Prusa i3, P3Steel).

Um nicht einfach nur das Design nachzubauen habe ich mich dazu entschlossen die Höhe auszubauen auf 80cm.

Die Original Anleitung von redhatman findet ihr hier.

Schritt 1: Der Einkauf 

Es werden diverse Materialien benötigt, siehe folgende Liste:

Schritt 2: Das Gehäuse 

Sollte am Ende dieses Schrittes so aussehen:

Mit diversen Filamenten gedruckt, da mir das schwarze Filament ausging

Mit diversen Filamenten gedruckt, da mir das schwarze Filament ausging

Hierfür braucht ihr 96 extrusion_main.stl (wenn ihr Faul seid oder vorher nicht genau wisst wieviele Teile Ihr braucht) oder 84 extrusion_main.stl und 12 extrusion_w_insert.stl (wenn ihr es bequem wollt und kein Material verschwenden wollt).

Zusätzlich braucht ihr noch 8 corner_cube_m6.stl (meine Anpassung, sodass M6 Muttern passen oder corner_cube.stl; passte bei mir allerdings nichts).

Außerdem werden 8 M6 Gewindestangen auf 1m länge gebraucht, bzw. 4 M6 Gewindestangen auf 1m und 8 M6 Gewindestangen auf 50cm.

Nachdem man die Endstücke angebracht hat sieht das ganze etwa so aus:

Project Locus Rahmen mit Endstücken

 
Ich habe zwischendurch leider aufgehört alles zu dokumentieren, daher hier noch abschließend zwei Bilder;  vom ersten Druck:  
Vom fertigen Druck: